Star Citizen

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Star Citizen ist die Wiedergeburt eines Genres, der Weltraum-Simulation, wobei Star Citizen eine Mischung aus aktuellen Genres und dem ursprünglichen Genre werden soll. Eine Art Action-Wirtschafts-Weltraum-Simulation mit Mehrspielerelementen, die in einer fiktiven und kriegerischen Zukunft spielt.

Entwickelt wird das Spiel von Cloud Imperium Games, einer Firma, die 2011 von Chris Roberts gegründet wurde und innerhalb des Spiels durch die Firma Roberts Space Industries (kurz: RSI) samt Webseite vertreten wird. Als Softwareengine wird eine modifizierte Version des Cryengine 3 der Crytek GmbH benutzt.

Das Besondere an Star Citizen ist zum einen die gewählte Finanzierungsart, die auf dem sogennanten "Crowdfunding" basiert, eine Finanzungsform (vor allem für Indieentwickler) die in letzter Zeit einen regelrechten Boom erlebt. Chris Roberts schaffte es mit seiner Pre-Alpha-Footage Demo innerhalb eines Monats knapp 100.000 Spieler zu begeistern und über die eigene Webseite, sowie Kickstarter, insgesamt 6,238,563 US-Dollar zu sammeln. Das ursprünglich angepeilte Ziel lag bei "nur" zwei Millionen Dollar, welche eine private Einlage decken sollten, damit private Investoren zur Finanzierung der Spielentwicklung mit ins Boot steigen würden. Mehr Infos zur Finanzierung findet ihr unter Crowdfunding.

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Das Spielkonzept

Die zweite Besonderheit an dem Projekt ist die Tatsache, dass Chris Roberts ein totgeglaubtes Genre, welches er selbst mit Wing Commander, Privateer und Freelancer maßgeblich prägte, wieder zu Leben erweckt hat und damit eine Generation von Spielern anspricht, die heute erwachsen sind und über eine enorme Kaufkraft verfügen. Dies zeigt sich unmissverständlich in der überwältigenden Resonanz und dem vorfinanzierten Geld der Community, welche großes Vertrauen in das Projekt, das Genre und Chris Roberts als Gamedesigner steckt.

Zu guter Letzt sorgte die Ankündigung, dass Star Citizen exklusiv für die Plattform "PC" erscheint für Furore. Denn seit Jahren sprechen Publisher und Analysten vom Niedergang des PC-Gamings, ein Argument, das die Industrie aber selbst kreiert hat, indem sie überwiegend auf Konsolenspiele setzte und PC Spieler sich mit Konsolenportierungen zufrieden geben mussten. Mit Star Citizen will Chris Roberts die technischen Grenzen des Machbaren neu ausloten und der Plattform, die die Spieleindustrie so erfolgreich gemacht hat, wieder zu neuer Blüte verhelfen.

Star Citizen ist also nicht nur ein grafisch wie inhaltlich hochgestecktes Projekt für Fans des Space-Sim Genres, sondern gleichzeitig auch ein Statement an Spieler, Entwickler und Publisher gleichermaßen.

Übersetzung: Theorigin


Videos: Was ist Star Citizen?



Weiterführende Infos

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„Wir möchten ein riesiges Universum bauen[...], dass es den Spielern erlaubt, es soweit zu erforschen, wie sie möchten.“
- Chris Roberts



Das Grundkonzept von Star Citizen ist, dass es etwas langlebiges, dauerhaftes und keine einmalige Geschichte werden soll. Das Spiel soll in seinem finalen Zustand ein vollständiges Universum abbilden, in dem jede Art von Geschichte stattfinden kann. Spieler werden die Möglichkeit haben zu entscheiden, was sie erleben wollen. Wähle Aufgaben als Schmuggler, Pirat, Kaufmann, Kopfgeldjäger oder Soldat. Es ist das Universum was wir schon immer machen wollten. Wir möchten ein riesiges Universum bauen mit einer Komplexität und Spieltiefe, dass es den Spielern erlaubt es soweit zu erforschen, wie sie möchten.


Das Spiel

Star Citizen setzt sich inhaltlich gesehen aus zwei Komponenten zusammen, dem Einzelspieler- und dem Mehrspielerteil, auch PU (persistentes Universum) genannt.

Großer Wert wird auf eine einzigartige Einzelspielererfahrung gelegt - die Pläne sehen vor, dass die Einzelspielerkampagne viermal länger sein soll als noch bei Chris Roberts früherem Wing Commander. Bereits jetzt in der Entwicklungsphase sind weit mehr als 70 Missionen erstellt worden. Diese sollen später mit weiteren Addons noch ausgebaut werden.

Der Mehrspielerteil findet in einem beständigen Universum (online) statt. Im PU werden tausende von Spielern miteinander agieren und so (neben den NPCs) die lebendige Spielwelt selbst formen, definieren und mit ihren Handlungen aktiv beeinflussen. Dies geht sogar so weit, dass Systeme, Planeten etc. nach besonderen Taten von Spielern benannt werden. Dies kann etwa das finden eines Sprunglochs oder das Besiegen eines sehr starken Gegners sein.

Aber Star Citizen umfasst nicht nur die Weltraumsimulation, sondern vereint verschiedene "Spielmodule" in einem. Es gibt den eigenen Hangar, in dem die eigenen Raumschiffe stehen und welcher individuell angepasst werden kann. Es gibt das Planetenmodul, das den nahtlosen Übergang vom Hangar auf den Planeten ermöglicht. Hier werden auch die meisten Interaktionen mit NPCs und Handel stattfinden und für den kriegerischen Teil gibt es das FPS (First Person Shooter) Modul, welches klassische Bodenkämpfe ermöglicht. Das Dogfight Modul, auch Arena Commander genannt, ermöglicht das Üben mit dem eigenen Schiff, aber ohne die Gefahr des Verlustes und stellt gleichzeitig auch eine Art Wettkampfarena mit Bestenliste dar. All diese Module zusammen ergeben das Star Citizen Universum.