Erde

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Die Erde

Die Erde ist Wiege der Menschlichkeit, das Herz des Imperiums, die Geburtstätte der Menschheit ... aber ein schwieriger Ort für gute Geschäfte. Es ist kein Geheimnis, dass die Erde alle Macht und Privilegien für sich beansprucht. Das System ist so aufgebaut, dass es auf der Erde geborene Menschen über alle anderen stellt. Steuerrichtlinien bevorzugen Konzerne, die auf der Erde ihren Sitz haben, gegenüber denen, die zum Beispiel auf Terra beheimatet sind. Auch im UEE Senat gibt es gemessen an der Größe der Bevölkerung zu viel Repräsentanz für den Planeten.

Einfach gesagt, bestimmt die Erde als Mittelpunkt und Namensgeber der UEE die Regeln, nach denen alle Leben müssen. Ob es sich dabei um aufsteigende Systeme wie Terra oder weit entfernte Kolonien handelt, welche die Erde und ihre Wirtschaft kaum beeinflussen, ist egal. Der Amtssitz des Imperators und des Senates sind auf der Erde. Hier werden alle wichtigen Entscheidungen für das Imperium getroffen, wie Wirtschaftsmodelle, soziale und kulturelle Trends, der Organisation von Millitärschlägern. Während andere, strategisch günstiger gelegene Sternensysteme, wie Terra, begonnen haben, mehr Eigenständigkeit zu fordern, ist die Erde immer noch der unangefochtene Mittelpunkt des Universums.

Um es genau zu nehmen, will die Erde alles. Nach tausenden Jahren der menschlichen Zivilisation gibt es auf der Erde kaum noch natürliche Resourcen, so dass man Billionen Tonen Nahrung, Rohmaterialien, Industriegüter und vieles mehr importieren muss. Wenn es nicht die vereinheitlichen Zölle geben würde, die Preise für Importe regulieren, dann wäre das eine ideale Situation, um als Transportunternehmen Profite zu machen. So wie es ist, kann man mit einem Flug zur Erde aber gerade mal eine Profit von 5% erreichen ... und das ist bevor man die extrem überzogenen Docking und Auftankgebühren bezahlt hat - die natürlich nur für Raumschiffe aus anderen Systemen gelten.

Die Erde ist sicher, extrem sicher. Das UEE Millitär, die Advocacy und weitere Polizeieinheiten patroullieren das System gründlich und sind in der Regel unerweichlich, wenn es um die Bestrafung von Fehltritten geht. Es gibt keinen schnelleren Weg ein hohes Kopfgeld auf sich selbst auszuschreiben, als ein Verbrechen oder Vergehen im All Nahe der Erde zu begehen. Die Docks des Millitärs im Orbit der Erde sind Heimatbasis für nicht weniger als fünf Trägerschiffe der Bengalklasse und mindestens eins ist dort zu jeder Zeit stationiert.

Der Planet selbst hat eine ganze Reihen Landeplätze für Raumschiffe, was nicht verwundert, nach fasst einem Jahrtausend menschlicher Reisen im All. Drei der Raumhafen haben sich zu Zentren des In- und Exports entwickelt. New York in Nord Amerika, Moskau in Europa und Shanghai in Asien.

New York

New York ist die kulturelle Hauptstadt der UEE. Ein intergalaktischer Trendsetter und vor allem dafür bekannt, alte Architektur mit ultra-modernen Konstruktionen zu verbinden. Die meisten Besucher fällt direkt der kuppelförmige Schutzmantel historischer Sehenswürdigkeiten wie dem Empire State Building oder dem Central Park. Mit diesem können sie in Mitten der moderen Superwolkenkratzer weiter existieren.


Der Versuch in New York Verbrauchsgüter in Massen zu verkaufen, ist von vornherein zum Scheitern verurteilt. Außerdem hat wohl keine Stadt in der ganzen Galaxy mehr Polizeikräfte im Einsatz als New York. Deshalb fällt nur dem hoffnungslosesten Händler ein, hier mit Schwarzmarktprodukten aufzuschlagen. Dennoch fühlen sich die Bewohner - auch jene, die noch nie den Planeten verlassen haben - als Cosmopolitan, aber des ganzen Universums. Deshalb gibt es einen regen Handel mit kulturellen Gütern aus anderen Welten. Trendige New Yorker Galerien stellen gerne Hadesianische Schuhe oder kaputte Xi'an Antriebe aus. Ganz nach dem Motto: Des einen Müll, ist des anderen Schatz.

In New York befindet sich auch das Hauptquartier von Roberts Space Industries, natürlich mit Verkaufsraum und Museum. Viele Besucher erweisen ihren Respekt bei der Landung für RSIs Leistungen im Bezug auf die Eroberung der Sterne.

Von größter Wichtigkeit für New York ist, dass fast alle Handelsgüter auf ihrem Weg durch die UEE hier vorbeikommen. Deshalb lohnt es sich immer im Shopping-Center neben dem Raumhafen vorbeizuschauen und nach seltenen und speziellen Raumschiffkomponenten und anderen Verbrauchsgütern zu fanden.

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Moskau

Moskau ist eine Stadt, die wesentlich mehr von der Arbeiterschicht geprägt ist als New York. Gefertigte Waren werden in Moskau gelagert und weitergeleitet. Insbesondere sind das Antriebssysteme und Schubdüsen, die in den Fabriken am Rande des Urals produziert werden. Güter werden mit Hochgeschwindigkeitszügen in die Stadt gebracht, wo sie dann ins All verschifft werden. Glücklose Piloten können in den Docks immer Arbeit finden. Der Raumhafen zeichnet verantwortlich für fast alle Exporte der Erde.

Dennoch ist Moskau, und dessen Bewohner, vor allem an opulenten Statussymbolen oder anderen Luxusgütern. Händler sollten sich zunächst an High-End Elektronik, Kunst, Nahrungsmittel oder auch harmloseren Schwarzmarktartikel versuchen, bevor sie dann den richtigen Profit mit Waffen machen.

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Shanghai

Der größte Raumhafen in Asien. Shanghai konnte eine Verbindung zu der umgebenden Natur erhalten, was auf New York und Moskau kaum zutrifft. Obwohl es sich auch um eine pulsierende Metropole handelt, sieht man in Shanghai am ehesten echtes Wasser fließen. Die Transitlinien reichen bis ins Ostchinesische Meer hinaus, wo es für größere Raumschiffe möglich ist, eine Landung im Wasser vorzunehmen. Die Aegis Fabrik in China produziert Idris Corvettes und erprobt dort das Raumschiff vor dem Start ins Weltall.

Shanghai benötigt insbesondere Rohmaterialien von außerhalb des Sonnensystems. Je seltener ein Material auf der Erde vorkommt, je wertvoller ist es auf dem Markt in Shanghai, zum Beispiel Thermacrete oder Isometall. Es gibt auch einen riesigen Schwarzmarkt in der Stadt, der auf der Erde seines gleichen sucht. Wer nach illegalen Cyborg Upgrades sucht, sollte in Shanghai beginnen.

Artwork beijing2.jpg http://www.starcitizenblog.de/2013/06/die-erde-new-york-moskau-und-shanghai.html